Zerhackt und vergewaltigt: Die 7 brutalsten Serienkiller des 19. Jahrhunderts!

11.01.2018
Kategorien grusel

Es ist kein Geheimnis, dass die moderne Welt von Mord und Chaos fasziniert ist. Neben Fernsehsendungen versuchen verschiedene Bücher und Dokumentationen, die Geheimnisse bekannter Serienkiller, wie dem Boston Strangler und dem Zodiac Killer, aufzudecken. Diese Besessenheit ist natürlich nichts Neues. Der Serienkiller, über den am meisten berichtet wurde, war der Jack the Ripper aus dem 19. Jahrhundert, dessen Taten damals in ganzseitigen Artikeln in Zeitungen auf der ganzen Welt diskutiert wurden. Während Jack the Ripper einer der bekannteren Serienmörder jener Zeit ist, gibt es unzählige andere Mörder, die von der Zeit fast vergessen wurden, deren Verbrechen aber genauso schrecklich sind. Hier sind sieben fast unbekannte, brutale Mörder des 19. Jahrhunderts.
 

1. Sarah Freeman – Die Arsen-Mörderin

Als James, der uneheliche Sohn von Sarah Freeman, starb, nachdem er zuvor unter extremen Bauchschmerzen gelitten hatte, wurde zunächst vermutet, er wäre an Cholera gestorben. Als 1843 auch der Mann von Freeman starb, nachdem er dieselben Symptome gezeigt hatte, kamen erste Vermutungen auf. Freeman nahm das Geld aus einer Art Lebensversicherung, die ihr Ehemann abgeschlossen hatte, und floh dann nach London.

Ein Jahr später tauchte Freeman im Haus ihrer Mutter und ihres Bruders wieder auf, in dem sie laut des Bruders nicht willkommen aber dennoch geduldet wurde. Eines Tages kaufte Freeman Arsen von der Stadtchemikerin. Kurz darauf starb Freemans Mutter am 14. Dezember 1844, nachdem sie dieselben Bauchschmerzen erlitten hatte wie Freemans Sohn und Ehemann. Dasselbe Schicksal ereilte Charles, Freemans Bruder, am 31. Dezember.

Diesmal konnte Freeman nicht fliehen. Während einer Obduktion fanden Ärzte Arsen in den Leichen der Mutter und des Bruders, woraufhin die Leichen von Freemans Sohn und Ehemann exhumiert und ebenfalls noch einmal untersucht wurden. Auch in ihnen fand man Rückstände von Arsen.

Sarah Freeman wurde wegen Mordes angeklagt und am 23. April 1845 öffentlich gehängt.

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2. Der Dienstmädchenvernichter

Austin, Texas, war im Jahre 1884 eine prunkvolle Stadt mit eleganten Opernhäusern vielen reichen Ranchbesitzern. Doch in jenem Jahr brachte es auch einen der ersten Serienmörder Amerikas hervor.

Mindestens sieben Frauen wurden auf brutale Weise mit Messern, Eisenstangen, Äxten und sogar Ziegelsteinen ermordet. Nach Angaben des Historikers Skip Hollandsworth hatten die Opfer, die meist Dienerinnen wohlhabender Austin-Familien waren, keine Zeit zu schreien, bevor sie grausam abgeschlachtet wurden. Aufgrund der ähnlichen Hintergründe, die viele der Opfer teilten, verdiente sich der Killer einen beängstigenden Spitznamen: Der Dienstmädchen-Vernichter.

Die Bürger Austins lebten in Angst. Niemand war mehr sicher, nicht einmal Kinder. Die elfjährige Mary Ramey wurde mitten in der Nacht aus ihrem Bett gezerrt, ihr Schädel, durch die Ohren, mit einer Eisenstange durchbohrt und sie anschließend vergewaltigt.

Am Weihnachtsabend 1855 nahmen die Morde an Geschwindigkeit zu. Sue Hancock wurde mit, durch eine Axt, gespaltenen Kopf aufgefunden. Nur eine Stunde später fand man eine junge Frau namens Eula Phillips in einer unheimlich ähnlichen Position. Die Polizei von Austin suchte verzweifelt nach dem Mörder, doch ohne Erfolg. Der Fall ist bis heute ungelöst.

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3. Schwester Catherine Wilson – Die Patientenmörderin

Zwischen den Jahren 1854 und 1862 entwickelte Schwester Catherine Wilson die Gewohnheit, ihre Patienten zu vergiften.

Ihr Ehemann wurde vermutlich als erster getötet. Nachdem man, nach seinem Tode eine Flasche Cholchicum auf seinem Nachttisch entdeckt hatte, bestand ein Arzt auf eine post mortem Untersuchung des Leichnams. Wilson widersprach und der Doktor lenkte ein.

1862 begann Wilson für Mrs. Sarah Carnell zu arbeiten. Wilson brachte ihre Arbeitgeberin dazu, sie ins Testament aufzunehmen. Carnell wurde nur Tage später tot aufgefunden.

Kurz darauf wurde Wilson verhaftet. Sie hatte nicht nur ihren Mann, sondern auch sieben Patienten ermordet. Sie suchte sich ihre Opfer dabei gezielt aus, überredete sie dazu, ihr Geld zu hinterlassen und ermordete sie, sobald alles unter Dach und Fach war.

Catherine Wilson wurde wegen des Mordes an einer ihrer Patienten, Frau Soames, angeklagt und am 20. Oktober 1862 hingerichtet. Sie ist die letzte Frau, die öffentlich in London gehängt wurde.

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