Wahnsinn oder was? Die Skandinavier lassen ihre Babys bei Minusgraden draußen schlafen!

03.05.2017
Kategorien lifestyle


Mütter sind meistens überfürsorglich, was ihre Kinder angeht.

Das ist zwar oft gut, da der Mensch das wahrscheinlich unfähigste Wesen als Säugling ist.

Es gibt kaum – wenn nicht sogar keine – Tierarten, die so langsam lernen, in der Welt selbstständig auszukommen. Dass sich daraus tatsächlich die intelligenteste Art auf der Erde entwickelt, ist faszinierend. Andererseits braucht der Mensch umso länger, je mehr die Eltern das Kind schützen. Kinder, die nicht im Dreck spielen, haben später ein schwächeres Immunsystem.

Aber kann man das so einfach auf die Kälte beziehen? Solltest du deine Kinder in der Kälte spielen lassen, damit ihre Körper damit umgehen lernen? Oder hat es einen ganz anderen Grund, warum skandinavische Eltern ihre Kinder bei Minusgraden draußen vor der Tür schlafen lassen?
 

1. Schutz vor der Kälte

Quelle: Facebook, @InTheKnowByAOL

In den meisten Ländern werden Säuglinge selten bei kalten Temperaturen mit nach draußen genommen. Doch in den skandinavischen Ländern, wo es besonders kalt ist, ist es ganz normal, das Baby im Kinderwagen bei Minusgraden spazieren zu fahren. Und nicht nur das – vor Supermärkten stehen ganze Horden an Kinderwägen (ja, mit Babys drin!) in den kalten Jahreszeiten. Und auch, wenn sich Eltern treffen, lassen sie ihre Kinder für ein Nickerchen stundenlang vor der Haustür stehen.

 

2. Verbreitung der Methode

Quelle: Facebook, @InTheKnowByAOL

Diese Methode wurde nicht nur von Großeltern zu Eltern und von Eltern zu Kindern weitergegeben – selbst in den Kindertagesstätten schlafen die Babys draußen.
Brittmarie Carlzon, Leiterin einer solchen Kindertagesstätte, erklärt, dass es dabei keine Grenztemperatur gibt, da es darauf ankommt, wie kalt es sich anfühlt. Da liegen die Kinder auch mal bei -15 °Celsius im Körbchen eingekuschelt draußen.
Manche Paare ziehen diese Theorie über Jahre hinweg durch – die Kinder müssen zwischen 9 und 15 Uhr draußen bleiben, und sollen nur für kleine Mahlzeiten oder Toilettengänge heimkommen.

 


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