Über 300 Morde! Pedro López ist das Monster der Anden – und läuft frei herum!

03.01.2018
Kategorien grusel

Was würdest du sagen, wenn wir dir heute erzählen, dass ein Mann, der geschätzt über 300 Menschen in Südamerika getötet hat, spurlos verschwunden ist? – Eine gruselige Vorstellung, nicht wahr? Doch genau das ist im Fall de Serienkillers Pedro López passiert.
Lopez ist ein, in den Vereinigten Staaten, eher unbekannter Mörder, obwohl die Anzahl der Leichen, die er hinterließ, die vieler berüchtigter Serienmörder sogar übersteigt. 1980 wurde er gefangen genommen. 18 Jahre später entließ man ihn aus einer psychiatrischen Klinik und seitdem ist sein Verbleib unbekannt! Wir erzählen dir heute die haarsträubende Geschichte des Serienkillers, Pedro López, der als „das Monster der Anden“in die Verbrechensgeschichte einging.

 

1. Eine grausame Kindheit voller Missbrauch

Pedro López hatte, wie viele andere Männer, die im Laufe ihres Lebens zu Serienmördern wurden, eine schreckliche Kindheit. Er wurde 1948 in Kolumbien geboren. Seine Mutter war eine Prostituierte und sein Vater wurde noch vor López‘ Geburt erschossen. Als er erst acht Jahre alt war, erwischte seine Mutter ihn dabei, wie er eine seiner Schwestern belästigte, woraufhin López aus dem Haus geworfen wurde. Er rannte davon und lebte auf den Straßen von Bogota.

Das traumatisierende Ereignis, das López‘ Leben wahrscheinlich für immer veränderte war, dass er noch als Kind in einem verlassenen Haus vergewaltigt wurde. Anschließend wurde López von einem amerikanischen Ehepaar aufgenommen, das entdeckte, dass er auf der Straße lebte, doch selbst unter diesen besseren Umständen wurde er von einem weiteren Erwachsenen in der Schule erneut missbraucht. Also rannte der Junge wieder weg. Diese frühen Missbrauchserfahrungen waren vermutlich der Auslöser, der ihn dazu brachte, sich gewaltsam an unschuldigen Menschen zu rächen.

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2. Der Blutrausch beginnt

López beging seinen ersten Mord allerdings nicht, wie vielleicht angenommen, auf der Straße. Während er eine Haftstrafe wegen Autodiebstahls verbüßte, wurde er im Gefängnis von einer Gruppe Männern vergewaltigt. Er reagierte, indem er die Männer, einen nach dem anderen, mit einem selbst gebastelten Messer tötete, während er noch immer hinter Gittern saß. Mit dieser Tat hatte Pedro López dann Blut geleckt und begann eine fanatische Besessenheit von Mord zu entwickeln.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis begann López, junge Mädchen in Peru zu ermorden. Er lockte Mädchen in entlegene Gegenden, vergewaltigte sie dort und tötete sie anschließend. Nachdem López Dutzende Morde in Peru begangen hatte, wurde er beim Versuch, ein neunjähriges Mädchen zu entführen, von Angehörigen einer lokalen Eingeborenengemeinschaft gefangen genommen.

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3. Ein Auf und Ab zwischen Freiheit und Gefangenschaft

Die Eingeborenen waren wütend auf López und verurteilten ihn dazu, lebendig begraben zu werden. Ein Missionar intervenierte in López Hinrichtung und die Stammesangehörigen ließen sich überzeugen, den Mörder der peruanischen Polizei zu übergeben. López, dessen Leben verschont wurde, wurde kurz darauf in seine Heimat Kolumbien abgeschoben.

Doch er hörte auch dann nicht auf zu morden; Nahezu zeitgleich mit seinem Eintreffen in Ecuador, verschwanden Dutzende junger Mädchen. Wie in Peru wurde López schließlich von Einheimischen festgenommen, als er versuchte, ein junges Mädchen zu entführen. 1980 befand er sich schließlich in Polizeigewahrsam. Obwohl die Behörden ihn festgenommen hatten, kannten sie das Ausmaß seiner Verbrechen nicht und López weigerte sich zu kooperieren.

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