Tod in Luft und Wasser: Diese 10 vergifteten Städte musste der Mensch fluchtartig verlassen!

13.07.2017
Kategorien grusel

Stell dir vor, du musst von heute auf morgen aus deiner Stadt verschwinden. Du wirst gezwungen, das meiste Hab und Gut zurückzulassen. Und du weißt nicht einmal, wann du zurückkehren darfst. Oder ob überhaupt! Der Grund ist dabei nicht etwa ein Krieg, sondern die Umwelt! Im Laufe der letzten Jahrzehnte mussten tausende Menschen weltweit ihr Zuhause verlassen, weil die Orte, in denen sie lebten, plötzlich unbewohnbar waren. Giftige Luft, verseuchter Boden, kontaminiertes Wasser! Ob Atomkraftwerke, Minenarbeiten oder das Testen von Biowaffen: Menschen haben schon oft dafür gesorgt, dass in kompletten Städte keinerlei Leben für Mensch, Tier und Pflanze mehr möglich war. Schau dir diese 10 gruseligen, verseuchten Städte an – und du wirst froh sein, dass du in deiner Stadt problemlos atmen und Wasser trinken kannst.
 

1. Centralia, Pennsylvania

In der Gemeinde Centralia wurde 1962 ein gigantischer Müllberg verbrannt. Sowohl die Müllhalde als auch der Großteil der ganzen Stadt steht jedoch auf einer verlassenen Kohlemine. Durch das Feuer wurde die Reste der Kohle entzündet, sodass sich das Feuer den Weg durch die ganzen Minen bahnen konnte. Kohlenmonoxid stieg aus dem Boden empor und ließ Einwohner das Bewusstsein verlieren. In der ganzen Stadt taten sich Erdlöcher und Risse auf.
Das Feuer konnte nicht gebändigt werden, also wurden die Bewohner von Centralia umgesiedelt. Heute ist die Stadt fast vollständig verlassen, das immer noch lodernde Feuer hat die Minen komplett eingenommen. Da sie jederzeit einbrechen könnten, ist der Erdboden darüber zu jeder Zeit stark einsturzgefährdet. Zudem ist die Luft stark verpestet, da sich Schwefeldämpfe den Weg an die Erdoberfläche bahnen.

Quelle: Listverse

 

2. Bento Rodrigues, Brasilien

Das brasilianische Dorf wurde nahe einer Eisenerzmine errichtet. Ein Damm sollte die Einwohner vor dem giftigen Wasser des Sees beschützen, in den die Minenabfälle verfrachtet wurden. 2015 jedoch brach eine der Dammwände zusammen, 35 Millionen Liter giftiger Schlamm ergossen sich über das gesamte Dorf und färbte es rot. Es wurde festgestellt, dass auch das Trinkwasser von Bento Rodrigues kontaminiert war, gemessen wurden Arsen- und Bleiwerte, die 10 bis 20 Mal so hoch waren wie in Brasilien erlaubt. Alle Einwohner mussten das Dorf verlassen und werden wohl nie wieder zurückkehren können.

Quelle: Listverse

 

3. Geamana, Rumänien

Im Jahr 1977 entschied sich der rumänische Nicolae Ceausescu, große Mengen Kupfer abzubauen. Für den anfallenden Giftmüll wurde die Stadt Geamana ausgewählt, wofür 400 Familien ausgesiedelt wurden. Ein künstlicher See fing den Schlamm von bis zu 11.000 Tonnen Kupfer im Jahr auf und wurde immer größer.
Auch heute noch wächst der See jährlich um etwa einen Meter an, bis die Stadt irgendwann komplett vom Giftschlamm verschluckt wird. Teile des Sees sind aufgrund verschiedener Chemikalien rot gefärbt, die Kadmium-Werte sind zehn Mal höher als normal. Durch dieses giftige Metall kann es zu Mutationen bei Lebewesen und Pflanzen kommen, Leber, Lunge und Nieren können stark geschädigt werden.

Quelle: Listverse

 


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