Schnürsenkel aus Menschenhaut! Der „Kannibale von Münsterberg“ mordete 20 Jahre lang unentdeckt.

23.12.2016
Kategorien grusel


Vincenz Olivier war müde am Abend des 21. Dezembers 1924. Den ganzen Tag war der Landstreicher unterwegs gewesen um Geld zu verdienen und suchte nun nach einem warmen Schlafplatz. In der Teichstraße Nr. 10 im schlesischen Münsterberg hatte er schließlich Glück: Ein älterer Mann mit dichtem Bart öffnete ihm die Tür. „Sie können sich 20 Pfennige verdienen, wenn Sie für mich ein paar Zeilen schreiben“, sagte er und ließ Olivier eintreten. Der Landstreicher setzte sich an den Küchentisch. „Adolph, du fetter Wanst“, diktierte der Hausherr.

Vincenz Olivier drehte sich, verblüfft über diese Wortwahl, um – und entging so um Haaresbreite der Spitzhacke, die auf seinen Kopf hinuntersauste. An der Schläfe getroffen und blutend floh der Landstreicher auf die Straße. Nicht ahnend, dass er gerade einem der schlimmsten Serienmörder und Kannibalen Deutschlands entkommen war: Karl Denke.

 

Der verletzte aber noch äußerst lebendige Vincenz Olivier wurde zur Polizei gebracht, wo er Anzeige gegen Karl Denke erstattete. Das einzige, was der Beamte allerdings tat, war, Olivier wegen Landstreicherei zu verhaften. So saß der Mann, der gerade knapp dem Tod entronnen war, plötzlich selbst hinter Gittern.

Karl Denke, der Kannibale von Münsterberg | Unfassbar.es

Quelle: escritoconsangre

 

Da Olivier allerdings wirklich schwer verletzt war und weil Karl Denke sich am Tatort so merkwürdig verhalten hatte, ließ der zuständige Richter am nächsten Tag auch den unbescholtenen Bürger festnehmen.

Karl Denke, der Kannibale von Münsterberg | Unfassbar.es

Quelle: escritoconsangre

 

Ohne zu wissen, wie grausam dessen gut behütetes Geheimnis tatsächlich war.


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