Perverse Perser: Diese furchtbaren Folterstrafen der Antike sind zeitlos krank!

12.07.2017
Kategorien grusel

Wer Mist baut, der wird auch dafür bestraft. Das hast du bereits (hoffentlich) als Kind gelernt und weißt daher auch als Erwachsener, dass man sich an gewisse Regeln halten sollte. Nicht gegen das Gesetz verstoßen, bestimmte Etikette befolgen und so weiter. Beschweren kannst du dich eigentlich nicht, wenn du für das Übertreten klar abgesteckter Grenzen bestraft wirst. Schaust du aber mal zurück in der Geschichte, dann schlackern dir angesichts so mancher Lektionen sicher die Ohren – zum Beispiel, wenn du deinen Blick ins alte Persien wandern lässt. Wie brutal und gewalttätig die Strafen damals aussahen, das verursacht auch heute noch Albträume!
 

1. Ein Stuhlbezug aus Menschenhaut

Als der persische Richter Sisamnes beim Annehmen von Bestechungsgeldern ertappt wurde, musste König Darius ihn bestrafen. Sein Amt war er los, doch damit sein Nachfolger nicht den gleichen Fehler begeht, fiel die Strafe entsprechend furchtbar aus: Sisamnes wurde die Kehle durchgeschnitten und die Haut abgezogen, aus der Leder gemacht wurde. Anschließend bezog man aus diesem Leder einen Stuhl, auf dem der nächste Richter sitzen musste! Die Strafe fiel sogar noch krasser aus, da der nächste Richter Sisamnes‘ eigener Sohn war.

Quelle: Listverse

 

2. Gezwungen, das eigene Kind zu essen

König Astyages hatte im Traum die Eingebung, dass sein Enkel ihn eines Tages – er war noch ein Baby – vom Thron stürzen werde. Er beauftragte den General Harpagus, den Säugling zum Sterben in der Wildnis auszusetzen. Der aber fasste sich ein Herz und übergab das Baby einem Hirten, der es wie ein eigenes Kind aufzog. Erst nach zehn Jahren fand Astyages dies heraus. Mächtig sauer schnitt er Harpagus‘ Sohn die Kehle durch, zerhackte ihn, röstete sein Fleisch und servierte es Harpagus bei einem Bankett.
Zu diese Zeitpunkt wusste Harpagus noch nicht einmal, dass sein Sohn tot ist. Dies erfuhr er erst, als Astyages den Kopf des Toten auf seinem Tisch platzierte und ihm sagte, dass er gerade seinen eigenen Sohn gegessen habe. Harpagus hatte keine Möglichkeit zur Revolte, also bedankte er sich für das Mahl und bat, das Übriggebliebene mit nach Hause nehmen zu können, wo er die letzten Reste seines Sohnes beerdigte.

Quelle: Listverse

 

3. Flüssiges Gold in die Kehle gekippt

Als der römische Kaiser Valerian von persischen Soldaten gefangen wurde, gab es für ihn ein Ende im Stil von „Game of Thrones“: Der persische Kaiser Schapur I. hielt Valerian als persönlichen Sklaven, den er bei jeder Gelegenheit erniedrigte. Als Schapur von seinem Sklaven gelangweilt war, goss er ihm heißes, flüssiges Gold in die Kehle und ließ ihn anschließend ausstopfen. Hierfür wurde Valerian gehäutet, mit Stroh gefüllt und in einem persischen Tempel zur Schau gestellt.

Quelle: Listverse

 


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