Massen-Selbstmord in Uganda: Dieser Sektenführer verführte 530 Menschen zum Tod!

03.01.2018
Kategorien grusel

Es klingt wie die Handlung eines Horrorfilms: 530 Gläubige schließen sich in einer Kirche ein, um sie anschließend abzubrennen und zu sterben. Dieses grauenhafte Ereignis passierte im Jahr 2000 in Uganda. Eine Sekte, die sich die „Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote“ nennt und eine Abspaltung der katholischen Kirche ist, begang diesen Massensuizid. Strippenzieher der Tat war Joseph Kibweteere, das Oberhaupt der Sekte. Wie es zu diesem tragischen Unglück kam, erfährst du hier!
 

1. Wie alles begann

Joseph stammte aus einer reichen, streng katholischen Familie. Er war in der Politik tätig und erbaute sogar eine Privatschule. Er heiratete eine Frau aus seiner Stadt – soweit alles ganz normal, oder? Aber ab 1984 verändert sich sein Leben: Der gläubige Joseph beginnt, Erscheinungen der Jungfrau Maria zu sehen. Er hält diese Erscheinungen für ein Zeichen Gottes.

Quelle: WickedWe


 

2. Eine schicksalshafte Begegnung

Im Jahr 1989 lernt Joseph schließlich Credonia Mwerinda kennen. Die gläubige ehemalige Prostituierte ist auf der Suche nach Erlösung von ihren Sünden und reist durch das Land. Auch sie hat Visionen von der Jungfrau Maria und erzählt aller Welt, was sie sieht. Es wird schnell klar, dass Joseph und Credonia sich auf Anhieb verstehen und zusammen einen Kult gründen.

Bildquelle: Frodiscaper


 

3. Die Prophezeiung der Sekte

Joseph wird schließlich zum Sektenführer. Die Glaubensgruppe nennt sich „Die Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote“ und wird in Uganda bekannt. Credonia und Joseph ernennen 12 sogenannte neue Apostel, von denen sechs Frauen und sechs Männer sind. Ab 1990 beginnt die Führungsgruppe der Sekte dann, den Weltuntergang vorherzusagen.

Bildquelle: Patheos


 


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