Kaltblütiger Abschaum: Dieser kranke Killer missbrauchte und tötete Frauen in Hotelzimmern!

16.11.2017
Kategorien grusel

Charismatisch, aber übelst brutal: So lässt sich das kranke Wesen des skrupellosen Hotelzimmer-Mörders Neville Heath beschreiben. Vergewaltigung und Verstümmelung gehörten zu seiner Methode, Frauen zu quälen und anschließend umzubringen. Er peitschte sie aus und fesselte sie ans Bett – am liebsten in Hotelzimmern, die er unter falschen Namen buchte. Am Ende bezahlte Heath selbst mit seinem Leben. Lest hier die unglaubliche Geschichte des Gentlemans, der sich an hübschen Frauen vergriff!
 

1. Charismatischer Vergewaltiger

Nackt, übersät mit unzähligen Peitschenhieben, die Geschlechtsteile zerstümmelt – so fand man am 21. Juni 1946 die Leiche von Margery Gardner im Bett des Zimmers mit der Nummer 4 im Pembridge Court Hotel in London.

Ihr Körper war nur mit einem Laken bedeckt, als der Assistent der Geschäftsführung die Leiche fand. Die Wunden auf ihrem Körper stammten von einer Lederpeitsche. Ermittler fanden heraus, dass Gardner erstickt wurde. Die Verletzungen hatte sie jedoch bereits vor ihrem Tod erlitten.

Am Vorabend wurde die Frau beobachtet, wie sie mit einem Mann namens Neville Heath das Hotel betreten hatte. Zuvor hatten sie zusammen den Abend im Tanzlokal Panama Club verbracht. Wie sich später herausstellen sollte, war Heath nicht nur ein unglaublich charismatischer Mann, sondern auch ein skrupelloser Vergewaltiger, Mörder und Betrüger.

Quelle: the-line-up.com

 

2. Karriere als Betrüger

Bereits vor seinem Mord an Mary Gardner hatte Neville Heath eine krasse Vorgeschichte, die geprägt war von Lügen, falschen Identitäten und Verstößen gegen das Gesetz. Bei der Royal Air Force trat er einfach nicht zum Dienst an, obwohl er keinen Urlaub hatte. Die Südafrikanische Luftwaffe stellte ihn vor ein Kriegsgericht, weil er sich mit Orden schmückte, die er gar nicht erhalten hatte. Außerdem verbüßte er einige Zeit in einer Art Jugendstrafanstalt.

Im Laufe der Zeit legte er sich einige Pseudonyme, wie zum Beispiel Lieutenant-Colonel Armstrong und Lord Dudley, zu. Als er ins Pembdridge Court Hotel eincheckte, nutzte er zwar seinen richtigen Namen, jedoch mit dem Zusatz Lieutenant-Colonel. Diesen Rang hatte er natürlich nie erreicht.

Bereits im Februar 1946, also einige Monate vor seinem Mord an Gardner, wurde er beobachtet, wie er sich über eine nackte Frau beugte, die an ein Bett im Strand Palace Hotel gefesselt war. Weil die Frau namens Pauline Brees laut geschrien hatte, eilte Hotelpersonal herbei und stürmte ins Zimmer.

Heath war gerade dabei, Pauline mit einer Peitsche zu schlagen. Um nicht in der Öffentlichkeit zu stehen, erstattete die Frau jedoch keine Anzeige.

Quelle: the-line-up.com

 

3. Das nächste Opfer

Als die Polizei Neville Heath zum Mord von Mary Gardner befragen wollte, war er bereits mit einem Zug nach Worthing abgereist. Dort besuchte er Yvonne Symonds, eine Frau, die er einige Tage zuvor kennengelernt hatte. Er erzählte ihr von dem Mord, versicherte aber, dass er die Nacht nicht im Hotel gewesen sei. Den Schlüssel für sein Zimmer habe er Mary nur geliehen, weil sie eine alte Freundin gewesen sei.

Auf Drängen Symons schrieb Heath einen Brief an die Polizei und tischte ihnen die gleiche Geschichte auf. Er log sogar noch weiter. So gab er an, aus Panik aus dem Hotel geflohen zu sein, als er die bereits tote Mary Gardner in seinem Bett auffand. Danach reiste er weiter von Worthing nach Bournemouth. Er checkte unter dem Namen Group Captain Rupert Brook in ein Zimmer im Tollard Royal Hotel ein.

Dort lernte er Doreen Margaret Marshall kennen. Sie gingen abends aus. Die Frau fühlte sich in seiner Nähe jedoch unwohl und wollte ein Taxi nehmen, um zu ihrem Hotel zu fahren. Heath bestellte das Taxi jedoch wieder ab und schlug vor, sie in ihr Hotel zu begleiten. Kurz bevor sie das Hotel verließen, wurde Marshall das letzte Mal lebend gesehen.

Quelle: the-line-up.com

 


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