Getrennte Betten: Das Aus deiner Beziehung?

03.01.2017
Kategorien lifestyle


Wir haben alle schon davon gehört, vielleicht kennt der ein oder andere es von seinen Eltern und manche kennen es nur aus dem Buch oder dem Film „50 Shades of Grey“: getrennte Betten. Was hat es mit dieser finalen Entscheidung auf sich? Ist sie wirklich final? Geht danach alles den Bach herunter? Und wie abgebrüht muss man sein, wenn man so einen Schritt geht?
Das sind nur einige der Fragen, die uns durch den Kopf gehen, wenn wir hören, dass ein Pärchen nicht dasselbe Bett teilt.
Klare Sache: Da läuft nichts mehr. Doch ist das wirklich der Grund?
Was es mit getrennten Betten in der Beziehung auf sich hat und was es noch für andere Gründe dafür geben könnte, erfährst du hier.

Romantische Vorurteile

„Liebe ist, in den Armen deines Schatzes einzuschlafen und darin aufzuwachen.“ Ein Satz, der für uns zur Normalität gehört. Warum solltest du das nicht tun? Doch es fängt schon dabei an: Wachst du wirklich in den Armen deines Partners auf? Oder hast du ihm nicht doch heimlich nachts die Decke geklaut und dich so darin eingewickelt, dass er sich nicht mit darunter kuscheln kann? Natürlich unterbewusst. 😉 Die ganze Nacht friert dein Schatz und als er dir davon erzählt, zuckst du nur mit einem unschuldigen Lächeln mit den Schultern und machst es in der nächsten Nacht genauso. Na gut, dann holt ihr euch eben eine größere Decke. Haut an Haut wird irgendwann doch zu schwitzig. Dann lieber zwei Decken. Und warum macht sich dein Partner eigentlich so breit beim Schlafen? Vielleicht doch lieber zwei Matratzen?

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Hemmungsloses Geschnarche

So unschuldig das glückliche Lächeln deines Partners ist, während er an dich gekuschelt einschläft, so nervig ist sein Gegrunze im Tiefschlaf. Bist du nicht vor ihm eingeschlafen, kannst du den Schlaf vergessen. Denn wer kann schon schlafen, wenn ihm ins Ohr geschnarcht wird? Tatsächlich ist Schnarchen oder allgemein das Verlangen nach gutem Schlaf der Hauptgrund für getrennte Betten. Wenn du schlecht schläfst, wirst du grantig und gesund ist es sowieso nicht. Wenn dein Partner auch noch Schuld daran ist, könnte er das Opfer deiner schlechten Laune werden. Obwohl du ganz genau weißt, dass er nichts für sein Schlafverhalten kann. In solchen Fällen könnte es der Beziehung sogar eher schaden, das Bett zu teilen, als ein Bett im Nebenzimmer als Ausweichmöglichkeit zu besitzen.
Getrennte Betten | Unfassbar.es

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Unterschiedliche Schlafmacken

Jeder schläft anders. Die einen brauchen Rollläden. Die anderen können mit Rollläden nicht richtig wach werden, weil kein Tageslicht durchs Fenster fällt. Manche schlafen mit offenem Fenster, auch im Winter – ein No-Go für Frostbeulen. Du weißt genau, wie dein Körper sich optimal ausruht. Da kann der Partner schon einmal zum Störfaktor werden. Deshalb ist es heutzutage gar nicht so seltsam, wenn es in einer festen Partnerschaft ein Ausweichbett gibt.

Die Wissenschaftler sind da unterschiedlicher Meinung. Die Psychologin Dörte Foertsch behauptet, dass eine Beziehung mit getrennten Betten funktionieren kann. Dabei warnt Paar- und Sexualtherapeut Friedhelm Schwiderski davor, die Betten dauerhaft zu trennen. Das löse etwas in der Beziehung aus, das „nur schwer wieder rückgängig zu machen ist“.
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