Die Regierung, dein Feind! Diese 9 üblen Menschenversuche wurden von ganz oben befohlen!

09.06.2017
Kategorien grusel


Es ist der Stoff aus dem Verschwörungstheorien sind: Die Befürchtung, die Regierung, die uns eigentlich schützen sollte, könnte eigentlich gegen uns arbeiten und uns in Wahrheit schaden wollen. Meistens ist an solchen Befürchtungen und Ängsten nicht besonders viel dran – manchmal aber leider schon.

Denn im Laufe der Geschichte kam es durchaus ein paar Mal vor, dass das Militär mit Zustimmung der Regierung fatale Experimente an den eigenen Leuten durchführte.
Oft ohne deren Wissen – und mit katastrophalen Folgen. Ganz abgesehen vom Vertrauensverlust.

Und wenn du jetzt denkst, sowas könne in der westlichen Welt nicht passieren: Die Geschichte der USA wird dich eines Besseren belehren.

 

1. Tuskegee-Syphilis-Studie

In der Tuskegee-Syphilis-Studie sollte der natürliche Verlauf der tödlichen Geschlechtskrankheit untersucht werden. Ärzte des Gesundheitsministeriums wählten hierfür 600 Afroamerikaner aus, die bettelarm waren und nicht lesen und schreiben konnten. 399 von ihnen waren mit der Syphilis infiziert, die anderen 201 Personen stellten die gesunde Kontrollgruppe.

Man sagte den Kranken nicht, woran sie litten. Nur, dass sie “schlechtes Blut” hätten. Als Penicillin auf den Markt kam, mit dem man die Krankheit hätte behandeln können, wurde den Infizierten der Zugang dazu verwehrt. Die Ärzte wollten die Studie nicht verfälschen. Erst 1972 wurde den letzten Überlebenden des Experiments Schadensersatz in Höhe von 9 Mio Dollar zugesprochen.

Quelle: Listverse

 

2. Stateville Malaria-Studie

In den 40er Jahren machte die US-Regierung den Insassen des Stateville-Gefängnisses in Joliet, Illinois ein verlockendes Angebot: Für die Teilnahme an einer illegalen Malaria-Studie sollten ihre Haftstrafen drastisch verkürzt werden.

Kein Wunder, dass sich über 400 Patienten freiwillig als Testobjekte meldeten – ohne zu wissen, worauf sie sich einließen. Zuerst wurden die Teilnehmer mit Malaria infiziert und erhielten anschließend Medikamente, die stellenweise extreme Nebenwirkungen hatten und von denen sich mancher Insasse nie wieder ganz erholte.

Quelle: Listverse

 

3. Experimente mit Kuh-Blut

Manchmal haben katastrophale Fehlschläge am Ende doch etwas Gutes. 1942 holte die US-Navy den Biochemiker Edwin Cohn ins Boot, weil sie hofften, seine Experimente würden den Soldaten im Zweiten Weltkrieg helfen.

Cohn injizierte seinen Testobjekten unter Anderem das Blut von Kühen, um ein bestimmtes Protein zu isolieren. Mit grauenhaften Ergebnissen: Alle 64 Testpersonen starben einen qualvollen Tod. Und Cohn entwickelte auf der Basis dieses Ergebnisses ein Verfahren, Blutplasma in seine Eiweißbestandteile aufzuspalten. So konnten hämorrhagische Schocks bei Soldaten behandelt werden.

Quelle: Listverse


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