Brutale Natur: 5 ekelhafte Parasiten, die Insekten in den Selbstmord treiben!

08.03.2017
Kategorien ekel

Parasiten sind unglaublich faszinierend sowie ekelerregend.

Besonderer Berühmtheit erfreuen sich Parasiten, die den Menschen oder Säugetiere befallen.

Diese Fälle betreffen uns und wecken daher besonderes Interesse.

Doch es gibt noch jede Menge andere Parasitenformen.

Zum Beispiel Parasiten, die Insekten befallen und sie in den Selbstmord treiben – wirklich wahr.
 

Die Brackwespe und die Tabakschwärmerraupe

Eigentlich ist die Raupe darin geübt, ihre Feinde von sich fern zu halten. Sie hat ein besonders starkes Immunsystem und verströmen einen besonders strengen Geruch. Doch die Brackwespe Cotesia congregata hat dennoch einen Weg gefunden, die Raupen für sich als Wirt zu nutzen. Mit Hilfe eines Virus, der eng mit der DNA der Wespe verknüpft ist, gelingt es dem Insekt das Immunsystem der Raupe für eine gewisse Zeit lahm zu legen. So kann sie ihre vielen Eier in die Raupe injizieren. Dort wachsen sie heran, indem sie sich vom Blut der Raupe ernähren. Als Larven brechen sie aus der Raupe heraus und entwickeln sich am dann eigenständig weiter. Die Raupe bleibt schwer verletzt zurück und stirbt meist nach einigen Tagen.

Quelle:  MotherEarthNews.com

 

Wespen und Marienkäfer

Wespen sind allgemein ziemlich erfinderisch, was ihre Brutstätten angeht. Die Wespenart Dinocampus Coccinellae sticht Marienkäfer und legt in ihnen immer nur ein einziges Ei ab. Die daraus schlüpfende Larve frisst sich aus dem Käfer heraus und webt sich zwischen dessen Beinen einen Kokon. Der Käfer-Wirt wacht damit über das Insekt bis es schlüpft. Das unglaubliche an diesem Vorgehen ist aber, dass der Marienkäfer diese Tortur überlebt.

Quelle:  Barcoo.com

 


 
Auf der nächsten Seite geht es weiter!