Als Baby auf dem Müll: Melissa überlebte Abtreibung – und fand jetzt ihre Mutter!

28.12.2017
Kategorien rührend

Mit einem Gewicht von nur 1078 Gramm lag sie am 29. August 1977 in einer Neonatalintensivstation, umgeben von Kabeln und Schläuchen. Melissa Ohdens Mutter hatte sie im Krankenhaus in Iowa, in dem Glauben zurückgelassen, sie hätte ihr Ungeborenes, mittels einer Kochsalzlösung, in der Spätschwangerschaft abgetrieben. Das Verfahren scheiterte und Melissas Mutter hatte keine Ahnung, dass sie ihrer Tochter 36 Jahre später begegnen sollte. Wie Melissa die Abtreibung überleben konnte, was ihr half die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten und wie sie nach einer schier aussichtslosen Suche doch noch ihre leibliche Mutter fand, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

 

1. Zur Abtreibung gedrängt

Nachdem Melissa von ihrem traumatischen Start im Leben erfahren hatte, verbrachte sie fast zwei Jahrzehnte damit, nach Antworten zu suchen und fand heraus, dass ihre schuldbewusste Mutter gar keine Abtreibung wollte.

Sie wurde dazu gedrängt und die kleine Melissa überlebte nur, weil eine Krankenschwester zwischen den medizinischen Abfällen ein leises Schreien und schwache Bewegungen festgestellt hatte. Sie brachte Melissa auf die Intensivstation.

Doch im Krankenhaus war noch eine weitere Krankenschwester, die die anderen angewiesen hatte, das Baby im Zimmer zu lassen, damit es stirbt.

Melissa, die in Missouri, USA lebt, machte später die verheerende Entdeckung, dass diese Frau – eine der Aufsichtspersonen an diesem Tag – tatsächlich ihre eigene Großmutter war.

Melissa | unfassbar.es

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2. Die Strapazen nach der „Abtreibung“

Die Ärzte, die im St. Luke’s Hospital in Sioux City, Iowa, die Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt hatten, schätzten, dass Melissas Mutter etwa in der 20. Schwangerschaftswoche gewesen sein muss.

Doch die Tatsache, dass Melissa die Kochsalzlösung überlebt hatte, führte zu der Annahme, dass die Schwangerschaft, zum Zeitpunkt des Abbruchs, wohl bereits 31 Wochen andauerte.

Melissa erlitt Gelbsucht, Atemnot und Krampfanfälle.

Drei Wochen später wurde sie in das Universitätskrankenhaus in Iowa City gebracht. Die Schwestern, die sich um das namenlose Baby kümmerten, brachten ihr winzige Klamotten und bunte Stiefeletten. Eine Schwester namens Mary, gab dem Neugeborenen den Namen Katie Rose.

Mit drei Monaten verließ Melissa das Krankenhaus und wurde von Linda und Ron Ohden adoptiert, einem Paar, das bereits eine Adoptivtochter namens Tammy hatte, die vier Jahre älter war als Melissa.

Melissa Baby Intensivstation | unfassbar.es

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3. Ein Schutzengel namens „Schwester Mary“

Jahrelang blieben Melissas Adoptiveltern in Kontakt mit der Krankenschwester Mary. Sie schrieben sich Weihnachtskarten und Briefe mit Bildern und informierten die Krankenschwester über den Fortschritt in Melissas Entwicklung. Ab einem gewissen Alter, schrieb Melissa ihrem Schutzengel Mary sogar selbst Briefe.

„Zwischen Mary und mir entstand eine Freundschaft, die Jahrzehnte anhalten sollte“, erklärt sie. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, dass sich diese Krankenschwester um mich gekümmert hat, als es niemand sonst tat.“

Trotz einiger früherer Kämpfe, hatte Melissa im Alter von 5 Jahren in ihrer Entwicklung stark aufgeholt und erhielt ein sauberes Gesundheitszeugnis.

Melissa wird adoptiert | unfassbar.es

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