Staatlich anerkannter Mord & Folter: 10 grausame Fälle aus der Topeka-Irrenanstalt!

06.07.2017
Kategorien grusel

Eigentlich nennt sich das Gebäude in Topeka, Kansas ja Topeka Staatskrankenhaus. Genannt wird es aus nachvollziehbaren Gründen aber häufiger Topeka Irrenanstalt. Eröffnet im Jahr 1872 als Behandlungsstätte für offiziell für verrückt erklärte Menschen sowie irre Kriminelle, schlossen sich 1997 die Türen für immer. In den 125 Jahren dazwischen kamen immer wieder Meldungen betreffend diverser Misshandlungen von Patienten auf. Berüchtigt wurde die Anstalt unter anderem für Zwangssterilisationen, Hydrotherapie und Kastrationen. Auch körperliche Übergriffe wie Vergewaltigungen traten zahlreich auf. Die Mitarbeiter und Ärzte konnten für lange Zeit ihre schrecklichen Behandlungen durchführen, weil die Anstalt offiziell von der Regierung des Staates Kansas geschützt wurde. Erst im Jahr 2010 wurde das Gebäude endgültig abgerissen und sämtliche sichtbaren Überbleibsel entfernt.
 

1. Mit unmenschlicher Gewalt behandelt

Eine Zeugin der Misshandlungen, die in der Anstalt stattfanden, berichtete von einem Patienten namens Mr. Smith, einem früheren Bankangestellten. Smith wurden häufig Handschellen angelegt, manchmal trug er sogar ein Seil um den Hals. Ein Aufseher trank auch gelegentlich Alkohol und schlug Smith dann mit aller Gewalt. Auch band er ihn manchmal für mehrere Stunden an einen Baum oder strangulierte ihn zur Bestrafung mit einem Seil, das er Smith um den Hals und dann über eine Tür legte, auf deren anderer Seite er dann am Seil zog.

Quelle: Listverse


 

2. Kranker Patient dem Hungertod ausgesetzt

Im Herbst 1911 wurde die Irrenanstalt verklagt. Kläger waren aktuelle sowie frühere Angestellte der Anstalt, die Zustand und Behandlung der Patienten anprangerten. Ein Mann namens John Green beispielsweise soll nach achttägiger Krankheit verstorben sein, da er weder Medikamente noch Nahrung erhielt. Der Leichnam wurde zerlegt und das Gehirn für eine ärztliche Demonstration vor Schülern genutzt, ohne dass die Familie des Verstorbenen diesem zugestimmt hatte. Es wurde behauptet, dass Green an einem erkranken Hirn starb, aber mehrere Aufseher wussten, dass er in Wirklichkeit verhungert war.

Quelle: Listverse

 

3. Aus „Versehen“ für geisteskrank erklärt

John Crabb war ein dänischer Immigrant, der kaum Englisch konnte. Als Tellerwäscher legte er sich mit einem Kollegen an, weil der sich an seine Freundin heranmachte. Crabb war dank verbaler Ausbrüche derjenige, der sich vor Gericht verantworten musste. In zeitweiligem Arrest weigerte er sich, Nahrung zu sich zu nehmen und wurde daher von einem „Experten“ für geisteskrank erklärt. Crabb wurde in die Topeka Irrenanstalt eingewiesen und dort fast 20 Jahre festgesetzt. Währenddessen versuchte er mehrfach, das Personal davon zu überzeugen, dass er geistig gesund sei, was für diese aber erst recht ein Grund war, daran zu zweifeln.

Crabb weigerte sich immer mehr, mit dem störrischen Personal zu kommunizieren und ihre Anweisungen zu befolgen. Womöglich wäre er sogar in der Anstalt gestorben, wenn nicht eine dänische Versicherungsanstalt von der Geschichte erfahren und gehandelt hätte. Sie erzwangen eine weitere Überprüfung von Crabb, bei der er als gesund eingestuft wurde. Dennoch dauerte es weitere zehn Monate, bis er endlich im Jahr 1950 entlassen wurde.

Quelle: Listverse

 


Auf der nächsten Seite geht es weiter!