12 grausame Volljährigkeits-Rituale aus aller Welt. Deine Pubertät war ein Witz!

07.04.2017
Kategorien wtf

4. Ameisenhandschuhe

Die 24-Stunden-Ameise. Ein komischer Name, der gefürchtet werden sollte. Denn der Biss dieser Ameise sorgt für 24 Stunden Höllenqualen. Der Schmerz wird oft beschrieben, als würde glühende Lava durch die Adern fließen. Ein guter Grund also, diese Tiere wie den Teufel zu meiden. Doch nicht für den Satere-Mawe-Stamm im Amazonas: Bei ihrem Erwachsenwerden-Ritual werden den Jungen Handschuhe angezogen, die mit den Horror-Ameisen gefüllt sind. Für rund 10 Minuten müssen die Teenager einen rituellen Tanz aufführen, bei dem es darum geht, sich den Schmerz nicht ansehen zu lassen und so Stärke zu beweisen. Einfach nur verrückt!


 

5. Das Dorf der Männer

In Papua Neuguinea scheint Erwachsenwerden nicht leicht zu sein. Während bei jungen Europäern die Jugend zwischen 7 und 17 eine sehr entwicklungsträchtige Zeit ist, so werden in einem Dorf in Papua Neuguinea die Jungen in diesem Alter von ihren Müttern getrennt. Sie wachsen in einem anderen Dorf auf, in dem ausschließlich Männer leben. Ähnlich wie bei den alten Griechen soll das den Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben lenken und das Erwachsenwerden erleichtern. Ob das wirklich so funktioniert, wie sie sich das vorstellen?


 

6. Die Wildnis der Indianer

Es leben nicht mehr viele Ureinwohner in Nordamerika nach traditionellen alten Werten. Doch wenn sie es tun, ist das Ritual, das den Jungen zum Mann macht das Härteste in seinem Leben. Der junge Indianer wird nur mit einem Lendenschurz in der Wildnis ausgesetzt. Er muss eine Woche lang überleben, bevor er zurückkehren darf. Jagen, Feuer machen, Kleidung herstellen und einen Unterschlupf bauen – alles ohne Hilfsmittel. Das soll den Jungen Ehrfurcht vor der Natur lehren und ihn auf das Erwachsensein vorbereiten. Zwar kommt es kaum zu Todesfällen, doch immer wieder zu schweren Verletzungen.


 


Auf der nächsten Seite geht es weiter!