12 grausame Volljährigkeits-Rituale aus aller Welt. Deine Pubertät war ein Witz!

07.04.2017
Kategorien wtf

Erwachsenwerden kann wirklich hart sein: Der Körper verändert sich, die Hormone spielen verrückt und die meisten Teenager machen eine rebellische Phase durch. So ungefähr läuft Erwachsenwerden bei uns ab. Das reine Zuckerschlecken! Zumindest im Vergleich mit dem, was Teenager in anderen Teilen der Welt über sich ergehen lassen müssen. Während unsere größte Sorge Schweißflecken und Pickel sind, tanzen die Jugendlichen im brasilianischen Regenwald mit Handschuhen voller giftiger Ameisen. Also wenn ihr denkt, dass eure Jugend hart war, dann lest mal die folgenden Rituale!
 

1. Die Jagd des Matis-Stammes

Tief im brasilianischen Regenwald lebt der Matis-Stamm. Bei den Eingeborenen besteht der Ritus, der aus Kindern Erwachsenene macht, aus einer Jagd. Nicht wirklich angsteinflößend oder ungewöhnlich, könnte man denken. Doch die Sache hat einen Haken: Vor der Jagd, die nur mit Blasrohren und Pfeilen vollzogen wird, werden den Teenagern einige Tropfen eines stark brennenden Giftes in die Augen getropft. Dadurch geblendet ist die Jagd um einiges schwieriger. Das Schlimmste kommt allerdings zum Schluss: Hat der Heranwachsende seine Beute erlegt (meistens Affen), muss er sich mit einer hölzernen Nadel das Gift eines Pfeilgiftfrosches injizieren. Die Schmerzen halten für mehrere Tage an!


 

2. Reinigung in Papua Neuguinea

Bei den Matausa-Stämmen in Papua Neuguinea geht es noch gruseliger zu: Um die Seele zu reinigen und den Übergang von Junge zu Mann zu markieren, wird ein grausames Ritual vollzogen. Den jungen Männern werden zwei hölzerne Stäbe in den Rachen und in die Speiseröhre gesteckt. Das führt natürlich zu heftigem Erbrechen, was bei den Matausas als Reinigung gilt. Dann werden die Stäbe über die Nase wieder herausgezogen. Oft kommt es dabei zu inneren Verletzungen. Absurd!

 

3. Flussgesänge in Nigeria

Bisher waren es die Männer, die beim Erwachsenwerden so einiges ertragen mussten. Gehört man allerdings als Frau dem Okrika-Stamm an, hat man auch eine harte Prüfung vor sich: Über Tage und Nächte hinweg stehen die jungen Frauen regungslos am Ufer des Flusses und singen Volkslieder. Zwar sind es keine körperlichen Qualen, die sie erleiden aber dafür umso härtere psychische Anspannungen. Das Ritual soll sie mit Stärke und Vernunft für die kommende Ehe ausstatten.


 


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